Von Pech und Missgeschick
Pech braucht andere Sätze als Glück, weil man es meistens kommentiert, während man mitten drin steckt. „Ein Unglück kommt selten allein“, „Durch Schaden wird man klug“, „Aus der Not eine Tugend machen“ – diese zwölf Karten geben dem Missgeschick eine Form und nehmen ihm damit einen Teil der Schwere.
Dieses Set kostenlos üben – ganz ohne Konto. Lädt 12 Karteikarten in den Learner.
Im kostenlosen Learner übenSo lernst du dieses Set
Übe hier bewusst die selbstironischen Varianten. Wer das eigene Pech locker benennen kann, wirkt souveräner als jemand, der es beschweigt – und genau dafür sind diese Sätze gemacht.
Alle 12 Karteikarten
Frage und Antwort tauschenEin Missgeschick zieht das nächste nach sich.
Ein Unglück kommt selten allein.
„Erst der platte Reifen, dann der verlorene Schlüssel: Ein Unglück kommt selten allein.“
Zum Pech kommt der Hohn der anderen ganz von allein.
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.
„Erst der Sturz, dann das Video im Gruppenchat – wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.“
Aus einer schlechten Lage in eine noch schlechtere geraten.
Vom Regen in die Traufe kommen.
„Er kündigt wegen der Überstunden und hat jetzt zwei Jobs – vom Regen in die Traufe.“
In einer Notlage ist erlaubt, was sonst nicht ginge.
Not kennt kein Gebot.
„Der Drucker streikt zehn Minuten vor Abgabe: Not kennt kein Gebot, ich schicke es digital.“
Ein Fehler, der wehtut, lehrt mehr als jede Warnung.
Durch Schaden wird man klug.
„Diesmal sichere ich vorher – durch Schaden wird man klug.“
Vorkehrungen werden erst getroffen, wenn das Unglück schon da ist.
Den Brunnen deckt man zu, wenn das Kind hineingefallen ist.
„Jetzt kommt das Backup-Konzept – den Brunnen deckt man zu, wenn das Kind hineingefallen ist.“
Verschoben heißt nicht erledigt – es kommt noch.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
„Der Termin ist verschoben, nicht gestrichen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“
Man muss das Beste aus einer schlechten Lage machen.
Aus der Not eine Tugend machen.
„Ohne Budget haben wir es selbst gebaut – aus der Not eine Tugend gemacht.“
Pläne und Befürchtungen treffen selten so ein.
Es kommt oft anders, als man denkt.
„Ich habe die ganze Nacht gegrübelt und es war halb so wild: Es kommt oft anders, als man denkt.“
Wer etwas vergisst, macht den Weg ein zweites Mal.
Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen.
„Zweimal zurück zum Auto – was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen.“
Etwas steht auf keiner tragfähigen Grundlage.
Das ist auf Sand gebaut.
„Die Planung hängt an einer einzigen Zusage – das ist auf Sand gebaut.“
Eine gute Absicht ersetzt kein gutes Ergebnis.
Gut gemeint ist nicht gut gemacht.
„Er wollte helfen und hat die Datei überschrieben: Gut gemeint ist nicht gut gemacht.“
Was du als Nächstes lernst
Zum Abschluss „Von Schicksal und Zufall“.
Weiter zu Level 3: Von Schicksal und Zufall →