Vom Glück
Glück ist im Deutschen selten reines Glück: „Er hat mehr Glück als Verstand“, „Das Glück hilft dem Tüchtigen“, „Geteilte Freude ist doppelte Freude“ – fast jeder dieser Sätze knüpft eine Bedingung daran. Zwölf Karten darüber, wie man Glück benennt, ohne neidisch oder überheblich zu klingen.
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Achte darauf, welche Sätze über andere und welche über einen selbst gesagt werden können. „Mehr Glück als Verstand“ ist über Abwesende harmlos und ins Gesicht gesagt eine Beleidigung.
Alle 12 Karteikarten
Frage und Antwort tauschenJemand hatte unverschämtes Glück.
Er hat mehr Glück als Verstand.
„Ohne Ticket eingestiegen und nicht kontrolliert – er hat mehr Glück als Verstand.“
Wer wenig erwartet, wird seltener enttäuscht.
Wer nichts erwartet, wird nicht enttäuscht.
„Ich gehe ohne Erwartung hin – wer nichts erwartet, wird nicht enttäuscht.“
Am Ende wendet sich etwas Schlechtes zum Guten.
Jedes Unglück hat sein Gutes.
„Durch die Absage kam das bessere Angebot – jedes Unglück hat sein Gutes.“
Wer sich anstrengt, dem kommt das Glück eher entgegen.
Das Glück hilft dem Tüchtigen.
„Sie war vorbereitet, als die Chance kam: Das Glück hilft dem Tüchtigen.“
Ein Missgeschick wird zum guten Zeichen erklärt.
Scherben bringen Glück.
„Das Glas ist runtergefallen – macht nichts, Scherben bringen Glück.“
Zufriedene Menschen brauchen wenig.
Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.
„Er tauscht das Auto nicht alle drei Jahre: Reich ist nicht, wer viel hat, sondern wer wenig braucht.“
Gemeinsames Glück ist größer.
Geteilte Freude ist doppelte Freude.
„Erzähl es den anderen: Geteilte Freude ist doppelte Freude.“
Man soll ein Glück nicht auf die Probe stellen.
Man soll das Glück nicht herausfordern.
„Es läuft gerade – lass uns das Glück nicht herausfordern.“
Das Beste kommt meistens unangekündigt.
Unverhofft kommt oft.
„Wir sind falsch abgebogen und haben den besten Abend gehabt: Unverhofft kommt oft.“
Gute Tage sind die Ausnahme – genieße sie, solange sie da sind.
Es ist nicht alle Tage Sonntag.
„Heute mal früh Feierabend: Es ist nicht alle Tage Sonntag.“
Wer irgendwo Glück hat, zahlt es woanders drauf.
Glück im Spiel, Pech in der Liebe.
„Schon wieder alles gewonnen – Glück im Spiel, Pech in der Liebe.“
Am Ende bekommt es der, dem das Glück hold ist.
Wer das Glück hat, führt die Braut heim.
„Drei Bewerber, und ausgerechnet er hat die Wohnung: Wer das Glück hat, führt die Braut heim.“
Was du als Nächstes lernst
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